Ausgewählte Projekte

Die RIT entwickelt gemeinsam mit der RWTH Aachen
kundenspezifische, individuelle Lösungen mit klarem Schwerpunkt
auf Nutzen und Bedürfnissen des Anwenders. Unser Dienstleistungsspektrum
fokussiert auf
- Konzepte, Methoden, Services, und
Werkzeuge zur Optimierung von Entwicklungsprozessen,
- generative Technologien auf Basis von UML und domänenspezifischen Sprachen,
- Produkte für das Monitoring, z.B. von Energie-verbräuchen,
- Software-Entwicklung im automotiven Umfeld,
- Cloud Computing-Konzepte und -Dienste
und deren effiziente Umsetzung für
Geschäfts-anwendungen,
- Consulting zu einzelnen Aspekten der Software Entwicklung, wie etwa
Architektur-Evaluation, Qualitätsmanagement, Software-Evolution,
Agile Methoden oder
Produktlinien-Entwicklung, sowie
- Erarbeitung von innovativenm Produktideen in neuen
oder erweiterten Geschäftsfeldern (z.B. Cloud Computing, Web 2.0)
und deren softwaretechnische Realisierung.
Nachfolgend ein Überblick über unser Themen- und Leistungsangebot.
Energiemanagement
Energienavigator
Der Energienavigator dient zur Steigerung der Energie-Effizienz öffentlicher
und privater Gebäude und Anlagen (Fabriken, Büros) durch Einsatz intelligenter
monitoring Technologien. Mehrere Werkzeuge werden in einem interdisziplinären
Team aus Energieexperten, Architekten und Softwareentwicklern aus Forschung
und Industrie entwickelt. Die RIT steuert die softwaretechnische Realisierung
und den Betrieb der erstellten Software.
Iterativ entwickelte erste Installationen sind demnächst im Einsatz.
Der Energienavigator ist Bestandteil des europäischen Forschungsprojektes
BEST Energy.
Partner
Generative Technologien durch UML und domänenspezifische Sprachen
Language und Generator Workbench MontiCore
MontiCore ist ein Framework zur effizienten Software-Entwicklung
unter Nutzung
domänenspezifischer Sprachen, kurz DSLs. Eine Reihe verfügbarer Komponenten
sorgen für eine effektive Bearbeitung von DSL-Modellen. Entwickler haben
die Möglichkeit, effizient eine Sprache, Kontextbedingungen und einen
Generator zu definieren und im Entwicklungsprozess einzusetzen.
Erfolgreiche Sprachbeispiele sind Automaten, Workflows,
Fahrszenarien-Simulationen, automotive Funktionsnetze,
AutoSAR-Konfigurationen, eine effiziente Teilsprache der UML oder
auch Prüfungsordnungen. Sie werden eingesetzt um Code oder Tests
zu generieren, Qualitätssicherung effizient zu gestalten
oder auch um vorhandene Software zu effizienter konfigurieren.
Automotive Software
Autonomes Fahren / Fahrerassistenz
Das portable, echtzeitfähige C++-Framewok Hesperia dient der
effizienten Entwicklung von Sensordaten-verarbeitenden
Systemen, vor allem für selbstständig fahrende Fahrzeuge. Es wurde
konzipiert, um die
Sensorverarbeitung, die Planung intelligenter
Steuerungen und Aktorik stringent zu definieren, und insbesondere dabei die
effiziente Qualitätssicherung durch Simulationen der Fahrzeugumgebung
(Stadt, Straße, Land) zu unterstützen.
Genutzt wird hierfür die Generierung
notwendiger Eingabedaten für sämtliche Schichten der
Datenverarbeitungskette, beginnend mit Grafikkarten-basierten
Sensorrohdaten z.B. für Laserscanner oder
Stereokamerasysteme bis zur Absicherung von Algorithmen
zur Sensordatenfusion und autonomen Entscheidungsfindung.
Hesperia basiert konzeptuell auf dem Forschungsfahrzeug Caroline,
das sich als bestes nicht-amerikanisches Team unter 89 teilnehmenden
Teams bei der DARPA Urban Challenge 2007 beweisen konnte, bietet
aber eine komplett neue, architektonisch sauber gestaltete Realisierung.
Das Framework wurde in der Praxis an einem automatisch
fahrenden Versuchsfahrzeug an der University of California,
Berkeley erfolgreich eingesetzt.
Software Engineering Prozesse
Im Auftrag namenhafter Software- und
Systemhersteller werden Software
Engineering Prozesse analysiert und optimiert. Moderne Methoden wie zum
Beispiel Modellierung von Produktlinen, logische Architekturen auf Basis von
Funktionsnetzen, Variantenmanagement sowie strukturiertes,
Requirements Engineering und effizientere Methoden
der Release-/Meilensteinplanung kommen zum Einsatz.
Gleichzeitig werden Elemente agiler Methoden, wie etwa
permanent integrierte, lauffähige Fassungen der Software,
qualitativ hochwertige Tests mit autotomatischer Ausführung,
Scrum-Iterationen, und effizientes Refaktorisieren
nicht mehr optimal strukturierter Software in den
Entwicklungsprozess eingebracht.